top of page

Fünf Podestplätze für Sikingarunners

 

Der Sikinga-Lauf ist ein Heimspiel. Ein Dutzend Läuferinnen und Läufer aus den eigenen Reihen liessen es sich nicht nehmen, bei der 44. Austragung an den Start zu gehen. In den letzten Jahren waren die Untersiggenthaler vornehmlich beim Vollauf über 3,6 Kilometer angetreten. Coach Markus Dasen liess seine Truppe dieses Mal erstmals über die kurze oder über die lange Distanz antreten. Die Ausbeute von fünf Podestplätzen an diesem warmen 26. August 2026 darf sich sehen lassen.

 


Fünf Podestplätze für Manuela Keller, Benjamin Schärli (2x), Annette den Boer und Markus Dasen.
Fünf Podestplätze für Manuela Keller, Benjamin Schärli (2x), Annette den Boer und Markus Dasen.

Drama pur beim Seriensieger

Beim Volkslauf über 3,6 Kilometer war das Spektrum eher breit: Da gab es jene, die sich im Vergleich zum letzten Jahr zeitlich steigern konnten. Lukas Schmidt knackte wie angestrebt die 14-Minuten-Marke, während sich Dario Bronner und Neo-Bobanstösser Fabian Schneider deutlich verbesserten. Sprint-Crack Advay Mukherjee gönnte sich etwas mehr Zeit für die beiden Runden, während Oliver Schneider und Xavier Hitz im vorderen Mittelfeld mitliefen. Und an der Spitze? Da verpasste Benjamin Schärli die Titelverteidigung um 39 Sekunden und wurde «nur» Dritter. Gut zu wissen: Er startete erst 35,9 Sekunden nach dem Startschuss, weil es sein Taxi direkt vom Spital in Winterthur nicht pünktlich geschafft hatte. Nur eine Minute früher und unser Arzt hätte noch um den Sieg mitlaufen können. So sprintete er direkt vom Taxi ins Startgelände, nahm die Startnummer en passant entgegen, sprang über die Absperrung und lief im Eilzug über die Startlinie. Mit famosem Einsatz rollte er fast das gesamte Feld von hinten auf und schaffte es noch als Dritter auf das Podest. Was für ein Drama!

Einen Platz weiter oben auf dem Podest klassierte sich Manuela Keller, die sich nach ihrem Rücktritt als 400-Meter-Läuferin nun an der neunfachen Distanz versuchte – und dies gleich mit einer starken Zeit. Deutlich schneller als letztes Jahr war Anja Krämer, die sich erst in letzter Sekunde zu einem Start entschlossen hatte.

 

Sie gönnten sich die 7,2 Kilometer.
Sie gönnten sich die 7,2 Kilometer.

Noch drei Podestplätze

Bei Hauptlauf über 7,2 Kilometer war der Verein vierfach vertreten. Fabian Steigmeier nutzte den Lauf nach einer längeren Pause für eine Standortbestimmung und zeigte sich einigermassen zufrieden mit Zeit und Leistung. Bei den Frauen lief Annette den Boer souverän auf Platz 2, obwohl sie sich infolge einer Verletzung noch nicht wieder in Bestform fühle. Bei den Männern lieferten sich Markus Dasen und Benjamin Schärli (dieses Mal pünktlich am Start, aber bereits mit 3,6 Kilometern den Beinen) ein hartes Duell bis auf die Ziellinie. Im Vergleich zu den Vorjahren hatte dieses Jahr der Ältere die Nase um 0,2 Sekunden vorne (also Coach Dasen). Beide wurden mit einem Podestplatz in ihrer Alterskategorie belohnt und sind hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder bei der 45. Austragung dabei. Ranglisten


Die Sikingarunners - zumindest ein grosser Teil von ihnen.
Die Sikingarunners - zumindest ein grosser Teil von ihnen.

Kommentare


bottom of page