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Männerturner kämpften mit Petrus

Umweltbewusst und wohl auch mit der Idee, dass nach dem Wettkampf ein Bier genossen werden darf, reisten die Untersiggenthaler Männerturner am 22. Juni 2024 ans Regionalturnfest nach Laufenburg. Bereits bei der Anreise machte sich plötzlich etwas Aufregung im Zug bemerkbar: Einer fehlte. Doch unser Benjamin nutzte beim Taschen-Packen wohl die letzte Sekunde, und so war es dann nicht verwunderlich, dass er nur gerade noch den letzten Wagen der Zugskomposition erwischte. Ab Laufenburg führte uns die PTT ins Festgelände nach Kaisten.


Wann kommt der Regen?

Eher kühle und wenig sommerliche Temperaturen und teilweise sogar windiges Wetter empfing die spannungsvollen Männerturner auf dem Festgelände. Die verschiedenen Wetter-Apps zeigten unterschiedliche Niederschlagszeiten und -Orte an. Die fröhliche Turnerschar war gespannt, ob es reichen würde, dass der Wettkampf ohne Petrus absolviert werden kann. Roland Marclay und René Ingold hatten die Männerturner während Wochen und Monaten auf diesen Wettkampf fachkundig vorbereitet. Sie gaben die letzten Tipps, bevor die wettkampfwilligen Untersiggenthaler durch ein aufwärmendes Einlaufen physisch auf den ersten Wettkampf eingestimmt wurden.

 

Wettkampf-Einsatz teilweise vom Winde verweht

Die Männerturner hatten sich wiederum für den Fit+Fun-Wettkampf entschieden, der sich aus drei Disziplinen zusammensetzt. Jede Disziplin besteht aus zwei Aufgaben, die während zwei (gefühlt langen) Minuten intensiv betrieben werden musste. Je nach Aufgabe besteht die Gruppe aus vier bis sechs Turnern.

Die meisten Aufgaben mussten mit verschiedenen Bällen wie Rugby, Tennisball und Korbball bewältigt werden. Es gab aber auch eine Fussball-Stafette, einen Unihockey-Hindernislauf, eine knifflige Street-Racket-Stafette und ein Moosgummiwerfen mit einem Stab als Fänger. Dabei war nicht nur eine gute Kondition, sondern auch Koordination und volle Konzentration gefragt. Ab und zu schlugen die Windverhältnisse den Männerturner ein Schnippchen.


Top und Flop – je nach Wetter

Der Wettkampf-Einstieg gelang mit den ersten vier Disziplinen recht gut. Aber dann wurden die Optimisten in Sachen Wetterbedingungen eines Besseren belehrt. Die Deutschen schickten Regenwolken über die Grenze, und Petrus unterstützte dieser Unterfangen ganz kräftig. Als dann noch Wind dazukam, kündigte die Lautsprecherdurchsage an, dass die Wettkämpfe sofort unterbrochen und das Festzelt geräumt werden müsse. Die ganze Turnerschar verzog sich in die grosse Dreifachhalle und wartete und wartete. Als sich um Mittag der Hunger bemerkbar machte, wollten einige eine Bratwurst posten. Aber sie hatten die Rechnung ohne die lange Warteschlange gemacht, denn nicht nur die Siggenthaler hatten Hunger... Und derjenige an der Kasse mit den elektronischen Zahlungs-Geräten war auch nicht der Schnellste. So mussten die Männerturner nach zweistündigem Unterbruch im recht feuchten Gelände − und erst noch mit knurrendem Magen − den letzten Wettkampf-Teil in Angriff nehmen. Leider war diese Kombination nicht förderlich für Spitzenleistungen.

 

Feststimmung nach dem Wettkampf

Nach Abschluss des Vereinswettkampfes ging es zügig zur letzten Disziplin: dem Ausgleichen des Flüssigkeits-Haushaltes. Aber oha lätz, leider hatte auch die Mittagsverpflegung (wetterbedingt?) Verspätung. Nachdem das reichliche und Hunger stillende Mittagessen endlich verspeist war, wurde eifrig diskutiert. So fand man schnell heraus, bei welchen Disziplinen der Einsatz doch gut gelang und wo noch Steigerungspotential vorhanden sei.

Ein grosses Dankeschön gab es für die Turnfestleiter Roland Marclay und René Ingold sowie für Heinz Zumsteg und Renzo Balcon, die als Kampfrichter einen wichtigen Einsatz für den Verein leisteten. Allen teilnehmenden Männerturner und der aufmarschierten Fans hat wird das gut organisierte Turnfest in guter Erinnerung bleiben und Motivation geben, sich schon bald wieder auf das nächste Turnfest vorzubereiten.

 

Die Untersiggenthaler Männerturner treffen sich jeweils am Freitag ab 20.00 Uhr in der Doppelturnhalle um eine gute Kondition aufzubauen und die Beweglichkeit zu fördern.

 

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