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Rang 5 in der Königsklasse

Die Pendelstafette ist die Königsdisziplin am Turnfest. In keiner anderen Disziplin starten mehr Vereine mit ihren Athletinnen und Athleten. Am 5. Mai 2023 wurden in Grenchen die 11. Pendelstafetten-Meisterschaften des Schweizerischen Turnverbandes ausgetragen. Mit dabei war die Creme de la Creme der Pendelstafetten-Szene. Wir nahmen mit vier Teams teil.

(v. l.): Dario Meloni, Raakulaan Kapilaravi, Nico Roth, Benjamin Schärli, Jan Siegrist, Markus Dasen, Fabian Schneider. (vorne) Romina Fries, Noemi Fries, Smilla Pedroni, Sara Müller.

 

Männer 8x80 m: So schnell wie noch nie

Das kam doch eher unerwartet: Dank Rang 5 im Vorlauf zog unser Team wie im Vorjahr in den Halbfinal ein. Da das Stadion in Grenchen nur über sechs Bahnen verfügt (pro Verein braucht es zwei Bahnen) und darum nur sechs statt acht Teams weiterkommen, ist dieses Resultat umso höher zu bewerten. Im Halbfinal riskierten wir bei den Wechseln noch etwas mehr und lieferten in 1:15,99 Minuten eine Zeit, die wir so noch nie erreicht hatten. Für die Finalqualifikation fehlten rund zwei Sekunden.

 

Mixed 8x80 m: Nur 97 Hundertstel fehlen

Letztes Jahr hatten wir in dieser Kategorie noch Lehrgeld bezahlen müssen und gleich drei Wechselfehler (Zuschlag: 3x2 Sekunden) kassiert. Dieses Mal klappten die Wechsel trotz minimalem Trainingsaufwand nahezu perfekt. Die Uhr stoppte nach 1:22,07 Minuten, was Rang 9 bedeutete. Allerdings lagen die Vereine in dieser Region sehr nahe beisammen. Nur knapp eine Sekunde weniger hätte für Rang 6 und die Halbfinalqualifikation gereicht.

 

Männer 6x40 m mit Stab: Zweitletzter Wechsel misslingt

Vor zwei Jahren hatten wir uns bei unserer Premiere überraschend für den Final qualifizieren können. Dieses Szenario wäre heuer schwierig geworden, da es dort wegen der Stadiongrösse nur für drei Teams Platz hatte. Aber das Halbfinalticket lag in Griffweite. Das Training im Winter schien sich auszuzahlen – genau bis zum zweitletzten Wechsel. Dieser Fehler kostete uns locker drei Sekunden. Damit landeten wir auf Platz 7 im Vorlauf mit weniger als zwei Sekunden Rückstand auf Platz 6. Halbfinal ade!

 

Mixed 6x40 m mit Stab: Fehler beim letzten Wechsel

Noch näher dran am Halbfinaleinzug war unser Mixedteam. Mit ungleich weniger Trainings lagen sie bis zum letzten Wechsel souverän an der Spitze ihres Vorlaufs und hätten den Lauf nur ins Ziel zu bringen brauchen. Aber wie bei den Männern machte ein Wechselfehler und dem damit verbundenen Zeitverlust von gut drei Sekunden die Hoffnungen zunichte. Platz 8 mit nur 43 Hundertsteln Rückstand auf Platz 6 schauten am Ende heraus. Ärgerlich, denn in einem grösseren Stadion hätte selbst das noch für den Halbfinal gereicht.

 

Fazit: In allen vier Kategorien war wir mehr als nur konkurrenzfähig. Ohne Wechselfehler bei den Stab-Rennen hätten wir drei Teams in den Halbfinal gehabt. Aber wie es scheint, brauchen wir noch ein paar zusätzliche Trainingseinheiten, damit es in den kommenden Jahren für noch weiter nach vorne reicht.


 

 

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