Altbekannter Wintermeister, neue Wintermeisterin
- Stephan Fischer
- 21. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Mit Xavier Hitz bei den Männern und Karin Zumsteg bei den Frauen gab es an der diesjährigen Wintermeisterschaft (WM) der Leichtathleten einen «Wiederholungstäter» sowie eine Debütantin.
Seit 2004 ermitteln die Leichtathleten während des Wintertrainings die Besten in Sachen Kondition, Kraft und Schnelligkeit. Dabei absolvieren sie mehrmals die fünf Disziplinen Sprungkraft («Jump and Reach»), Rumpfkraft, Medizinballstossen, Seitwärts-Hop (alias «Aksel Svindal») auf Schwedenkasten sowie den klassischen Hallensteeple. Die Rangierung erfolgt jeweils nach Rangpunkten je Disziplin (ohne Streichresultat).
Titel Nummer 7 für Xavier Hitz
Letztes Jahr hatte Xavier Hitz verletzungsbedingt nicht um den Titel kämpfen können. Dieses Jahr holte er sich die WM-Krone dank dreier Disziplinensiege und 144 Punkten zurück. Er gewann vor Markus Dasen (139 Punkte) und Militär-Rückkehrer Advay Mukherjee (138 Punkte). Titelverteidiger Fabian Schneider musste mit Platz 4 Vorlieb nehmen (das Militär war nicht gerade förderlich für die Schnellkraft).
Mit sieben Triumphen liegt Xavier Hitz noch hinter Rekordsieger Martin Hediger mit zehn WM-Titeln. Ob dieser Rückstand nächsten Winter weiter schmilzt?
Premiere für Karin Zumsteg
Gleich drei Outdoor-Vereinsrekorde hatte Karin Zumsteg, ETF-Siegerin und Schweizer Meisterin im Steinstossen, im letzten Jahr aufgestellt. Entsprechend lastete die Favoritenrolle auf ihren Schultern. Trotzdem war der Ausgang nicht ganz so klar. Hätte Ines Leiendecker, ihres Zeichens Titelverteidigerin, in ihrer Paradisziplin Hallensteeple antreten können, wäre es nochmals ganz eng geworden. Aber statt Konjunktiv setzte Karin Zumsteg ein Ausrufezeichen und gewann mit 147 Punkten vor Ines Leiendecker (143 Punkte) und Anja Krämer (140 Punkte). Kommt es nächsten Winter erneut zum Duell Zumsteg gegen Leiendecker?




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