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Höhen und Tücken des lieblichen Piemont


Reiseleiter Beat Stucki überlies auch beim diesjährigen traditionellen Bike-Lager vom 20. Bis 27. Mai 2026 der Männerturner aus Untersiggenthal nichts dem Zufall. Alles wurde minutiös bereits im Vorfeld geplant und vor Ort nachgebessert:

 

Auf ins Piemont!

Erstmals ging die Reise ins traumhafte Piemont. Alba ist eine äusserst sehenswerte und charmante Stadt. Sie bietet eine wunderbare Mischung aus mittelalterlicher Geschichte, Kulinarik und der malerischen Natur der Weinregion Langhe. Die historische Altstadt wird auch als die «Stadt der hundert Türme» bezeichnet und besticht durch antike Gebäude, gepflegte Gassen und historische Paläste.

Dieses Mal besammelte der Reiseleiter seine 17 topmotivierten Biker nicht am Samstag, sondern bereits am Mittwoch auf dem Schulhausplatz zur Abfahrt. In Bellinzona wurde ein stärkender Zwischenstopp eingeschaltet. Ohne grösseren Verkehrsstau trafen alle am frühen Nachmittag in Alba, im beeindruckenden Hotel Calissano ein. Währenddem einige Biker bereits eine Einrolletappe unter die Räder nahmen, erkundeten die Übrigen das interessante Städtchen.

Wie sich gleich zu Beginn herausstellte, war dieses Lager geprägt von toller Kameradschaft und vielen interessante Gesprächen. Aufgeteilt wurde die Truppe in vier Gruppen: die Stromer und drei Bio-Biker.

 


Hügeliges Gelände

Wer das Piemont kennt, der weiss, dass die hügeligen Etappen von den Bikern viele Schweisstropfen abverlangen. Dazu kam, dass der dortige steile Hügel-Rebbau spezielle Fahrzeuge – meist mit Raupen versehen – erforderlich macht. Diese Raupen-Wege verlangten dann auch von den Fahrern viel Flexibilität und Geschicklichkeit, was meistens gut gemeistert wurde. Erfreulicherweise wurde das Lager vor Unfällen verschont. Selten gab es Plattfüsse und Rollen vorwärts oder seitwärts. Die Stromer-Gruppe musste praktisch nach jeder Etappe ihr Bikes einer Kurzwäsche unterziehen. Sie schafften es beinahe täglich Pfützen und Bachüberquerungen zu meistern.

 

Abends mussten die verlorenen Schweisstropfen wieder ausgeglichen werden, und nicht all zu spät war Lichterlöschen angesagt, damit am nächsten Morgen wieder voller Elan das eindrückliche Piemont auskundschaftet werden konnte.

Die Teilnehmer bedanken sich bei Lagerleiter Beat Stucki für das tolle Lager und natürlich bei den vielen Tourenleitern für die eindrücklichen Ausflüge.

 

Nun sind die Untersiggenthaler Männerturner auch konditionell bestens gerüstet für die jeweils am Mittwoch ab 18.00 Uhr beim alten Schulhaus startenden Abend-Biketouren. Sie freuen sich aber auch über neue Gesichter, die das Freitags-Turnen ab 20.00 Uhr in der Doppelturnhalle besuchen.

 

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