Jugend am Quer durch Solothurn
Während bei den Aktiven das Quer durch Solothurn seinen festen Platz im Jahresprogramm hat, klappte es dieses Jahr erst zum zweiten Mal mit einer Jugendmannschaft am Quer durch Solothurn zu starten. Besser noch: Das Interesse war so gross, dass wir mit zwei Jugendmannschaften am 11. September 2026 nach Solothurn gereist sind. Das war auch nötig, denn bei den Aktiven kam dieses Jahr leider keine Mannschaft zu Stande.

Beim Quer durch Solothurn gilt es zu sechst einen Staffellauf inmitten der Altstadt zu absolvieren. Dabei sprinten die Athletinnen und Athleten eine Strecke zwischen 70 bis 300 Meter und geben dann den Staffelstab weiter. Nicht nur das Kopfsteinpflaster und die Höhenunterschiede erschweren die Aufgabe, auch die scharfen Kurven in den engen Gassen erfordern ein taktisches Laufen. Entlöhnt wird man dafür mit grosser Unterstützung aus dem zahlreichen Publikum, das die Stadt und die Gassen säumt. Eine einzigartige Atmosphäre, die sofort für Adrenalin sorgt.

Auftakt der Jungmannschaft
Team 1 bestehend aus Giorgio Aratori (Gewinner Sickinga-Sprint), Lionel Hagenbuch, Newcomer Moritz Eisenhut (Gewinner Sickinga-Sprint), Nael Aberle, Anna Heller und Maël Gugger legten in ihrer Kategorie vor. Obwohl einige sichtlich nervös vor der bestehenden Aufgabe waren, legten sie einen soliden Lauf hin und querten auf Platz 4 vierte in ihrer Serie die Ziellinie. Über alle Serien reichte dies zum guten Rang 7, womit sie sich genau im Mittelfeld platzierten. Gratulation zum erfolgreichen Einstand!
Auch der Trainer muss mit ran
Da bei den Jugendmannschaften immer zwei Jahrgänge zusammengenommen werden, ist es je nach Anmeldung nicht möglich, dass alle in ihrer eigentlichen Kategorie starten können. Team 2 startete daher in der Kategorie «Plausch» bei den Erwachsenen und setzte sich zusammen aus Cyrill Hagenbuch, Ena Erjavec, Larissa Knecht, Florin Baumann, Ettore Meili und Trainer Yannick Werder. Der Ehrgeiz und das Talent der Mannschaften in der Kategorie Plausch gehen weit auseinander. Aber auch Team 2 liess sich nicht durch die teils deutlich älteren Athletinnen und Athleten beirren und sprintete ebenfalls zum guten Schlussrang 7. Tolle Leistung!

Ausblick auf das nächste Jahr
Der Wettkampf weckte bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Ehrgeiz und schweisste die Truppe zusammen. Und so kam bereits vielfach der Wunsch, nächstes Jahr wieder teilnehmen zu dürfen. Diesem Wunsch wird das Trainerteam gerne nachkommen. Bis dahin heisst es aber: Trainieren, trainieren, trainieren! Schliesslich soll auch ein Podestplatz in Reichweite liegen.




Kommentare