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Männerturner in der Toskana

In der Morgendämmerung am letzten Samstag im Mai herrschte mitten in Untersiggenthal bereits emsiges Treiben. 15 Männerturner waren am Verladen ihrer Mountainbikes in den Veloanhänger des Reisecars.

 

Toskana statt Südtirol

Die jährliche Mountainbike-Ferienwoche führte uns diesmal in die südliche Toskana. Erstmals durften wir in einem angenehmen Car reisen, statt in den PWs wie in früheren Jahren. Nach einer Fahrt durch die malerischen Landschaften Oberitaliens kamen wir gut erholt abends in unserem Camp «Massa Vecchia» an. Dessen Gründer Ernesto Hutmacher, seinem Namen geschuldet leicht erkennbar als Schweizer, führt dieses Center bereits seit gut vier Jahrzehnten sehr erfolgreich. Er empfing unsere Truppe mit einem süffigen Willkommensdrink.

 

Spannende Touren

Am Sonntag ging es los mit den ersten Touren. Die Umgebung des mittelalterlichen Städtchens Massa Marittima ist ein wahres Paradies zum Mountainbiken. Unsere Turnverein-Truppe teilte sich wie üblich bedürfniskonform in verschiedene Gruppen auf. Das «Gourmet-Grüppli» pflegte gleichermassen die sportliche Betätigung und die kulinarischen Genüsse. Die Gruppen mit den arrivierteren Akteuren meisterten in gepflegtem Flow viele Single-Trails wie den legendären «Canyon Trail». So gab es jeden Tag eine neue Tour zu erleben.

 

Wichtige Nachbesprechung

Spätnachmittags dann, als alle wieder zusammen waren, tauschte man bei einem kühlen Bier die Erlebnisse aus. Am Spannendsten war natürlich wie immer das Thema «Pleiten, Pech und Pannen» wie Stürze in Wildsaupfützen hinein, von Ginsterstacheln traktierte Arme oder feldreparierte Velodefekte. Oder man schwärmte von den befahrenen mediterranen Hügellandschaften mit den schönen Wäldern, Wiesen und malerischen Dörfern. Immer wieder gab es auch eindrückliche Tierbegegnungen mit Füchsen, Hasen, Fasanen, Hirsche oder Schlangen, und wir sahen auch viele Spuren von Wildschweinen.

 

Ein fieser Virus

Und dann noch dies: ein gemeiner Virus schlug in der Mitte der Woche zu und zwang fast jeden von uns zu einer Zwangspause von ein bis zwei Tagen. Leichenblass sah man die Betroffenen im Camp herumgeistern. Statt des normalen Essens wurde oft nur ein Süppchen eingenommen. Wir erfuhren, dass die ganze Region davon betroffen war. Glücklicherweise erholten sich aber alle Männerturner wieder schnell von diesem Übel.


Allzu rasch war die Ferienwoche vorüber und wir wurden sicher und bequem im angenehmen Reisebus nach Hause chauffiert. Insgesamt dürfen wir eine unfallfreie und schöne Bike-Woche bei besten Bedingungen zurückblicken. Ein grosses Dankeschön gebührt unserem Organisator Jürg «Gögi» Humbel.

 

 

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