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Zwischen Schneegestöber und Bilderbuchsonntag


Am 21. und 22. Februar 2026 war es wieder so weit: 27 Turnerinnen und Turner des Aktivturnvereins machten sich auf ins Bündnerland nach Valbella in der Region Lenzerheide. Während sich ein Teil der Gruppe bereits individuell mit dem Auto auf den Weg machte, traf sich der grössere Rest traditionsgemäss um 6.45 Uhr am Bahnhof Turgi – natürlich ebenfalls mit anschliessender Weiterfahrt im Auto.

Untergebracht waren wir erneut im Berghotel Sartons – in einem 20er-Massenschlag, drei Doppelzimmern und einem Einzelzimmer. Von jung bis etwas weniger jung war alles vertreten: Mitglieder aus dem Fit & Fun, dem Geräteturnen und der Leichtathletik sorgten für eine bunt gemischte Truppe.

 

Samstag: Viel Schnee, wenig Sicht

Der Samstag zeigte sich wettertechnisch wenig gnädig. Es schneite praktisch ununterbrochen, und zeitweise war mehr Fantasie als Orientierungssinn gefragt, um den Pistenverlauf zu erahnen. Trotzdem liessen wir uns die Stimmung nicht verderben. Um 12 Uhr trafen wir uns im Bergrestaurant am Piz Scalottas zum Mittagessen, wo sich alle bei warmen Speisen stärken konnten, bevor es wieder hinaus ins weisse Nichts ging. Spätestens um 15 Uhr klarte die Sicht zwar nicht auf, aber zumindest das Gemüt: Treffpunkt war die Chilihüttä. Dort wurde das eine oder andere «Fröschli» genossen – sehr zur allgemeinen Zufriedenheit.

Gegen 17 Uhr verlagerte sich das Geschehen in die hoteleigene Après-Ski-Bar. Um 18 Uhr wartete im Restaurant Sartons ein einmal mehr hervorragendes Abendessen auf uns. Kulinarisch wurden wir definitiv nicht enttäuscht. Doch damit war der Abend noch lange nicht vorbei. Nach dem Essen ging es nahtlos in den (Après-)Après-Ski über – wiederum in der Bar Sartons. Obwohl ursprünglich nur bis 22.30 Uhr geplant, durften wir die Bar grosszügigerweise bis Mitternacht nutzen.

Während sich die etwas Älteren langsam in Richtung Massenschlag oder Doppelzimmer verabschiedeten, startete für die Jüngeren die inoffizielle Verlängerung: eine kleine «Rave»-Einlage im Aufenthaltsraum des Hotels. Spätestens um 3 Uhr waren aber auch die letzten Lichter gelöscht.

 

Sonntag: Postkartenwetter und letzte Schwünge

Bereits um 8 Uhr stand das Frühstück bereit. Trotz kurzer Nacht füllte sich der Frühstücksraum erstaunlich gut. Und siehe da: Draussen präsentierte sich das Wetter plötzlich wie aus dem Bilderbuch: strahlend blauer Himmel, perfekte Sicht und traumhafte Bedingungen. Nach einem genussvollen Vormittag auf der Piste trafen wir uns gegen 12 Uhr im Restaurant Scharmoin zum gemeinsamen Mittagessen. Nun zeigte sich die Lenzerheide von ihrer allerbesten Seite. Um 15.30 Uhr machten sich die Ersten auf den Heimweg, die letzten trafen gegen 20 Uhr wieder zu Hause ein.

Was bleibt, sind müde Beine, wenig Schlaf, viele Lacher und die Gewissheit: Dieses Skiweekend war einmal mehr unvergesslich. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe – hoffentlich wieder mit einer ähnlichen Mischung aus Wetterkapriolen, Après-Ski und bester Gesellschaft.

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