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Berglauf im Wallis

Einmal im Jahr steht die Herausforderung «Gemmirunning: 937 Höhenmeter auf 4,5 Kilometer» auf dem Programm. Am 10. September 2022 nahmen 11 Vereinsmitglieder und vier Gäste die steile Strecke unter die Füsse, um sich den Gratiseintritt ins Thermalbad zu sichern. Dieser winkt, wenn die Gemmi unter 60 Minuten (Männer) respektive 65 (Frauen) bezwungen wird. Fazit: Alle schafften es in Thermalbad. Dass ein paar wenige das Portemonnaie zücken mussten, ist ein Gerücht.


Grosse Vorfreude vor dem Start in Leukerbad.


Alle Jahre wieder

Seit über einem Jahrzehnt reist der harte Kern ins Wallis, um die Gemmiwand hochzueilen. So gross wie dieses Jahr war die Gruppe jedoch noch nie. Zum Glück hatte Expeditionschef Oli Schneider überall reserviert (oder doch nicht?), sonst wären es sehr lange sechs Stunden im Zug geworden.

Umso schneller gingen dann die 937 Höhenmeter vorbei, mehr oder weniger. Einmal mehr war Beni Schärli am schnellsten oben, offiziell nach 44:53 Minuten (da der Stempelfritz an der Bergstation eher unmotiviert war, fallen die offiziellen Zeiten zu hoch aus). Auch Xavier Hitz (48:55) schaffte es noch unter 50 Minuten. Knapp über 50 Minuten benötigte Markus Dasen (50:47), während Sandro Erni (53:14) und Marlen Lüscher (57:43) ihre pB aus dem Vorjahr deutlich verbesserten. Ebenfalls unter 60 Minuten blieben die Routiniers Stephan Fischer, Jürg Werder, Oliver Schneider (überholte Jürg Werder mit einem linken Buebetrickli am Ziel) und Marco Kim. Während der handicapierte Teamsenior Urs Schneider die Gemmi ausser Konkurrenz genoss, musste sein Filius Fabian Schneider Lehrgeld bei seiner ersten Gemmi-Teilnahme bezahlen. Dank dieser Erfahrung wird er hoffentlich 2023 einen neuen Anlauf nehmen.


Starke Gäste

Sehr gut schlugen sich unsere Gäste: Rafael Streit (offiziell 45:00, selbstgestoppte 44:50) und Sylvie Ruch (54:15) lieferten Topzeiten, während Severin Wirz bereits zum zweiten Mal dabei war und trotz Trainingsrückstand unter 60 Minuten blieb. Dies blieb dem Vierten im Bunde Christoph Kim verwehrt, aber mit dem richtigen Training sieht das 2023 bestimmt wieder anders aus.

Nach Pizzaessen und hart verdientem Thermalbad ging es wieder nach Hause in die Üsserschwiiz. Einmal mehr haben wir dem Wallis wertvolle Impulse verliehen!


Gipfelfoto auf der Gemmi nach vollbrachter Tat.


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