Siggenthaler Biker kämpften mit hochprozentigen Steigungen
- Erich Keller
- vor 10 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Bereits vor 9.00 Uhr begrüsste Tourenhauptleiter Beat Stucki die top motivierte Stromer-und Bio-Biker-Gruppe und orientierte, dass mit Martin Giedemann und Gögi Humbel weitere Tourenleiter zur Verfügung stehen. Somit konnten sich die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Gruppen aufteilen und je separat die Kilometer unter die Räder nehmen. Damit die Gesichtszüge noch relaxt wirkten, wurde vor dem Start (mit dem altehrwürdigen, neu sanierten Schulhaus 1911 als Hintergrund) ein Mannschaftsfoto aufgenommen.

Die rund 70 Kilometer und knapp 1000 Höhenmeter umfassende Tour war mit vielen Hügeln und Täler gespickt und forderte von den Bikerinnen und Biker einige Schweisstropfen und Kalorien. Gestartet wurde mit einer eher flachen Einrolletappe via Birmenstorf. Im Reussstädtchen Mellingen gabs einen Kaffeehalt. Den stärkenden Kaffee brauchten die Teilnehmenden, denn nach Tägerig gings in Etappen stetig bergauf nach Hägglingen. Nach Dottikon kam das «Pièce de Résistance», zwar nicht ganz in Form der Alpe d’Huez, aber immerhin mit dem Ausläufer des Lindenberges. Dort eröffnete sich nach der Ausfahrt aus dem Wald ein wunderbarer Rundblick auf das Seetal mit dem Hallwilersee und die Alpen mit dem Titlis als Hauptaugenmerk.
In Seengen war das Zwischen-Etappen-Ziel erreicht und die Biker konnten sich auf der schattigen Terrasse des Restaurants Hallwyl mit einem feinen Kohlenhydrat-Menü stärken. Nachdem alle Batterien und Akkus wieder geladen waren, gings kurz nach dem Wiederstart vorbei am Festgelände des Turnfestes, wo sich am 20. Juni 2026 auch die Untersiggenthaler Männerturner mit der Konkurrenz messen. Gleich danach wurde noch ein kurzer Halt zur Besichtigung des Museums beim Schloss Hallwyl gewährt. Dem Aabach entlang ging es anschliessend – natürlich nicht nur flach – in Richtung Lenzburg, vorbei an der markanten Justizvollzugsanstalt. Mit Blick auf die Schlösser Wildegg und Habsburg ging es der Aare entlang heimwärts. In Brugg gab es eine letzte Stärkung, bevor mit der Schönegg die letzten Höhenmeter gemeistert wurden.

Herzlichen Dank den Tourenleitern und insbesondere Beat Stucki für das eindrückliche und wohl auch noch etwas nachwirkenden Erlebnis. Nun konzentrieren sich die Bikerinnen und Biker wieder auf das angestammte Mittwochabend-Training. Sie besammeln sich jeweils um 18.00 Uhr für eine rund zweieinhalbstündige Abendtour, wiederum beim alten Schulhaus 1911.




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