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Skiweekend vom Winde verweht


Morgens um 7.00 Uhr des 2. März 2024 machten sich 23 Turnerinnen und Turner des Aktivturnvereins auf den Weg in die Innerschweiz ans alljährliche Skiweekend. Für einmal waren nicht nur Mitglieder dabei, die auch regelmässig in der Halle anzutreffen sind. Vielmehr konnte der Organisator eine coole Truppe aus «ehemalig»-aktiven Turnern für das bevorstehende Wochenende begeistern. So nahmen nebst vielen «jüngeren» Mitgliedern auch ein schöner Teil der «alten Garde» am Weekend teil und reisten nicht nur aus dem Limmattal, sondern auch den Regionen Solothurn und Basel auf die Melchsee-Frutt.

 

Sonne am Samstag

An der Talstation angekommen standen erstmal der Wechsel auf die Skischuhe und das Schultern des Gepäcks auf dem Programm. Nachdem auch die Letzten eingetroffen waren, ging es per Bahn auf den Bonistock, wo wir die Nacht verbringen konnten. Als das Gepäck deponiert und der wohlverdiente Morgenkaffe genossen war, ging es bei beinahe strahlendem Sonnenschein ab auf die Piste. Nicht zu vergessen jene, die es statt auf die Piste auf die Loipe zog.

Nach etlichen Pistenkilometern, Kafi-Luz und kalten Plättli traf man sich auf dem Bonistock wieder zum Zimmerbezug im Massenschlag und Après-Ski im Bonihorst. Nach dem Nachtessen ging es dann so richtig los. Während in der Bar ein Grossteil der Gruppe den Abend ausklingen liess, setzte draussen der Wind den in den Skirechen stehenden Carving-Latten und Race-Bords bereits ordentlich zu. Die ganze Nacht pfiff der Wind über den Bonistock und sorgte für ordentliche Schneeverwehungen.


 

Sturm am Sonntag

Auch am Sonntagmorgen blies der Sturm standhaft, und so wurde der zweite Skitag für alle «vom Winde verweht». Die Bergbahnen mussten den Betrieb den ganzen Tag einstellen. So wurde das Morgenessen respektive das ewig dauernde Anstehen an der einzigen Fassstrasse zum sonntäglichen Highlight. Als auch die letzten des Morgenessen genossen hatten, machte sich die Truppe viel zu früh auf den Weg ins Tal. Die einen wagten sich bei Sonnenschein und Sturmböen über die Piste ins Tal, während andere sich eine Schneetöfffahrt mit anschliessend «entschleunigter» Bahnfahrt gönnten. So brachen wir alle nach dem Abschieds-Apéro bei der Talstation viel zu früh die Heimreise an.

Trotz Sturm haben wir die beiden Tage sehr genossen und wir hoffen doch sehr, dass sich im nächsten Jahr wieder einige Ehemalige und viele Aktive ans Skiweekend verirren. Dann vielleicht ohne Wind.


 

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