Männerturner genossen Sonne in der Lenzerheide
- Erich Keller
- vor 16 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Obwohl Thomas Bucheli und sein Meteo-Team viel Sahara-Staub für den 6. und 7. März 2026 angekündigt hat, überwog toller Sonnenschein. Wie in den Vorjahren chauffierte Renzo Balcon die frohgelaunte Gruppe sicher und zielstrebig ins Bündnerland. René Ingold, besser bekannt als «Ingi», sorgte unterwegs für das leibliche Wohl. Er servierte im Auto Kaffee und Gipfeli und als Tüpfchen aufs «i» gab es noch feine Sandwiches. So gestärkt ging es nach der Ankunft sofort auf die Pisten.
Ab auf die Piste!
Ohne Wenn und Aber stellten die Billett-Controller ihre Kontrollleuchten bereits bei der ersten Passage auf Grün, sodass alle Untersiggenthaler Männerturner sofort mit viel Schwung die gut präparierten Pisten zugig runterfahren konnten. Die zu Hause im Freitagstraining konditionell bestens auf das Skiweekend vorbereiteten Männerturner genossen die traumhaft breiten und gut präparierten Pisten sowie die herrliche Bündner Bergluft.
Nach einem stärkenden Kaffee ging e schon bald wieder auf die Pisten. Am Nachmittag war in den unteren Regionen der Schnee schwerer geworden, und es war denn auch nicht verwunderlich, dass abermals erholsame Pausen eingeschaltet wurden.

Vor Mitternacht im Bett
Am Abend verwöhnte das Wirtepaar Rebecca und Fabio Miranda vom Hotel Stätzerhorn mit ihrem schwungvollen Küchen- und Servicepersonal die strammen Turner aus dem Siggenthal mit einem feinen Nachtessen. Um dem grossen Hunger gerecht zu werden, gab es für alle noch Hungrigen ein Supplement. Nach einem gemütlichen Abend im Hotel und spannenden Gesprächen ging es bereits vor der Geisterstunde ab ins Bett. Anderntags wurden die Männerturner mit einem vielseitigen Frühstücks-Buffet auf den zu erwartenden Kalorienverbrauch vorbereitet.
WC-Gang mit Tücken
Am zweiten Tag (Samstag) schickte das Unterland nebst vielen Tagestouristen auch die turnenden Damen aus Würenlingen auf die Lenzerheide und Zufall oder nicht – ins selbe Hotel. Eine erfrischende Story erlebte ein Männerturner nach einem Kaffeehalt: Denn aufs WC muss schliesslich jeder Skifahrer einmal. Leider waren dort die Platzverhältnisse etwas eng und Vorrichtungen für ein Helmdepot waren keine vorhanden. Einige behielten den Helm auf dem Kopf, andere legten ihn auf den Boden und einer ins Lavabo. Letzteres erwies sich schlussendlich nicht als vorteilhaft: Er hatte nicht damit gerechnet, dass das Lavabo hoch oben auf dem Berg so supermodern mit einem Sensor ausgerüstet war und sogleich den Helm duschte.
Kombination Freitag/Samstag zahlt sich aus
Erstmals verbrachten die Männerturner ihr Skiweekend am Freitag und Samstag auf der Lenzerheide. Somit mussten sie auf der Heimfahrt nicht – wie am Sonntag üblich wegen den ebenfalls heimkehrenden Teilnehmern des Engadiner Skimarathons − im Stau stehen. Auch auf der Heimreise zog der Reiseleiter seine Verpflegungskiste unter dem Autositz hervor und sorgte damit einmal mehr für gute Stimmung. Unser Fahrer meisterte auch auf der Heimfahrt alles bravourös und chauffierte seine Männer sicher und zielstrebig ins bereits frühlingshaft blühende Siggenthal zurück.




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